Nahtoderfahrung auf Schloss Neuschwanstein

 

In den Sommerferien 1974 besichtigte ich mit meinen Eltern das Schloss Neuschwanstein. Nach der Schlossführung wollte ich mit einem Münzfernrohr in die tiefergelegene Klam schauen. Bei dem Versuch 10 Schilling-Münzen einzuwerfen geschah es, dass diese aus dem Münzschlitz sprangen und erst wieder hinter dem Zaun zu liegen kamen. Um die Münzen zurückzuholen, kletterte ich kurzerhand über den Begrenzungszaun. Kaum hatte ich diesen losgelassen, geriet ich ins Rutschen und stürzte gut 50 Meter den Abhang hinunter.

Währenddessen erlebte ich eine sogenannte Nahtoderfahrung. Ich fühlte mich von meinem Körper getrennt und sah quasi „von oben“ wie ich den Berg hinunterfiel. Dabei hatte ich keinerlei Schmerzen, sondern lediglich so etwas wie ein Klopfgefühl, als wenn ich irgendwo gegenschlug. Anschließend nahm ich ein helles Licht wahr und hörte eine Stimme. Von da an weiß ich nichts mehr. Erst im Krankenwagen, wohl immer noch bewußtlos, konnte ich wieder alle Gespräche mithören. Später erwachte ich dann im Krankenhaus, wo ich erfuhr, dass mein Vater –bei dem Versuch mich zu retten– ebenfalls abgestürzt ist und noch auf Leben und Tod lag.

 

Wir beteten gemeinsam für meinen Vater, … und auch er überlebte wie durch ein Wunder.

 

Nach 14 Tagen mussten wir von jetzt auf gleich nach Hause fahren, da mein Opa überraschend verstarb. — Mein Vater fuhr, trotz aller Bedenken der Ärzte, selber. Auf der Rückfahrt ging jedoch alles gut. Wir waren froh, wie durch ein Wunder überlebt und diese schwere Zeit überstanden zu haben.

 

Erste Heilerfahrung mit 18 Jahren

 

Mir ist, als ob es gestern war. Ich saß eines Abends im Fernsehsessel meiner Eltern, als sich meine Hände aus einer entspannt hängenden Haltung, scheinbar wie von selbst, nach oben bewegten und die Handflächen ca. 10 cm von einander entfernt zum Stehen kamen.

Kurz darauf spürte ich eine starke Hitze in den Händen. Sie schienen förmlich zu brennen. Hierbei baute sich ein Spannungfeld auf, so dass ich die Hände nicht mehr zusammenbringen konnte. Da ich ich mich schon länger mit spirituellen Themen befasste, hatte ich sofort eine Ahnung was das bedeuten könnte.

 

Meine Mutter hatte zu diesem Zeitpunkt starke Nackenschmerzen. Daher legte ich ihr einfach intuitiv meine Hände auf, und ihre Schmerzen waren in Nu weg.

 

Dadurch ermutigt, machte ich in der Verwandtschaft die Runde. Es stellte sich heraus, dass, wenn ich meine Hände den Menschen auf die Schultern legte, sie einfach umfielen. Das war sehr unheimlich.

 

Ich suchte Rat bei erfahrenen Heilern. Einer von diesen war Herr Cornielje aus Holland. Er empfahl mir zunächst weitere Erfahrung mit der Behandlung an Tieren zu sammeln. Erst nachdem Hunde, Katzen und Pferde durch mich wieder gesund wurden, traute ich mich an Menschen mit schweren Leiden heran.

 

Das alles ist jetzt über 30 Jahre her. Seitdem konnte ich durch meine Heilertätigkeit vielen Menschen helfen, die sich vom Gesundheitssystem allein gelassen fühlen.

 

Die Gabe heilen zu können, bedeutet für mich eine große Gnade, die ich täglich mit Demut annehme. Sie ist ein großes Geschenk und macht mich glücklich.